An der heutigen Übung erhielten wir von Herrn Harald Zeller, Erster Kriminalhauptkommissar a.D. (EKHK a. D.), einen Einblick in die Tätigkeiten der Kriminalpolizei an einer Feuerwehreinsatzstelle. Ziel war es, uns den Einsatzort durch die Brille einer anderen Organisation sehen zu lassen, uns so für den Ernstfall zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit der Organisationen zu optimieren.

 

Nachdem die Feuerwehr ihre Löscharbeiten an einer Einsatzstelle beendet hat, wird die Einsatzstelle der Kriminalpolizei übergeben. Diese ermittelt an der Einsatzstelle und sammelt dort nach Hinweisen, welche auf die Ursache bspw. eines Brandes Rückschlüsse ziehen lassen. Dabei arbeiten sich die Ermittler von außen nach innen vor und dokumentieren ihre Ergebnisse zur Beweissicherung. Anhand von Beispielen wurde das Vorgehen zudem exemplarisch dargestellt. Außerdem wurde dargelegt, dass eine Ursache nicht unbedingt sofort ersichtlich sein muss: ein sorgfältiges und geordnetes Vorgehen unter Berücksichtigung der Faktenlage ist zwingend notwendig, und selbst kleinste Hinweise können ausschlaggebend zur Aufklärung des Falles sein.

 

Um die Arbeit der Kriminalpolizei nicht zu behindern bzw. deren Arbeit zu unterstützen, wurden uns einsatztaktische Hinweise zur Hand gegeben. Indem wir an der Einsatzstelle nur die nötigsten Maßnahmen zur Erledigung unseres Einsatzes vornehmen, können den Ermittlern kleinste, aber dennoch äußerst wichtige Hinweise gesichert werden, um somit die Aufklärung nicht zu behindern bzw. sie darin zu unterstützen. Hilfreich seien speziell auch Bild- und Tonmaterial, welches wir für unsere eigene Einsatzdokumentation aufnehmen – sofern zeitlich und personaltechnisch machbar.

 

Im Vordergrund steht vor allem aber eine klare, erfolgreiche und insbesondere eine konstruktive Kommunikation zwischen Polizei und Feuerwehr. Nur wenn das Vorgehen beider Organisationen miteinander abgestimmt wird, können alle Beteiligten profitieren und effektiver gestaltet werden.

 

Die über 70 Teilnehmer aus allen vier Ortsteilen des Stadtgebiets konnte einige neue Informationen aus der Veranstaltung mitnehmen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns, die Feuerwehr Wörth am Rhein, in aller Form bei Herrn Harald Zeller für einen aufschlussreichen und informativen Abend bedanken!

 

Am 17.10.2016 kam es gegen 11:20 Uhr zu einem Brand mit Folgeexplosion im Landeshafen Nord auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen.  Durch diese Explosion wurden zwei Angehörige der Werksfeuerwehr getötet sowie mehr als 20 Menschen verletzt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein sind von diesem Unglück zutiefst betroffen.

Als Zeichen der Trauer und der Verbundenheit werden an unseren Fahrzeugen Trauerflore angebracht. 

Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern des Unglücks, deren Familien und Freunden und den eingesetzten Kameradinnen und Kameraden.

Im Namen aller Kameradinnen und Kameraden

 

Stefan Kuhn                                                                           Rainer Böser

Wehrleiter                                                                              Wehrführer Maximiliansau

Stadt Wörth am Rhein                                                            Stadt Wörth am Rhein

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen helfenden Händen, die zum Gelingen unseres diesjährigen Feuerwehrfestes beigetragen haben.

Liebe Bevölkerung,

aufgrund des Rheinpegels wird ab heute den 17.06.2016 das Feuerwehrhaus ab 20:00 Uhr 24 Stunden besetzt sein.

Der Einsatz wurde am Sonntag den 19. Juni um 12 Uhr  ohne weitere Schäden am Damm eingestellt.

 

Weitere Informationen zum Rheinpegel finden Sie hier http://ff-maximiliansau.de/2014-11-18-13-23-08/rheinpegel

 

 

24 Stunden lang konnten 14 Kinder und Jugendliche aus Maximiliansau und Büchelberg die Arbeit von Berufsfeuerwehrleuten nachvollziehen.

  • haupt
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